Eine Premiere gab es zwei Wochen vor den Osterferien für 15 Französischschülerinnen und -schüler aus der 10. und 11. Klasse des Hans-Carossa-Gymnasiums. Sie nahmen am in diesem Schuljahr erstmals stattfindenden Austausch mit dem Lycée Jean-Puy in Roanne in der Region Auvergne-Rhône-Alpes teil.
Der Austausch wird als Erasmusprojekt zum Thema „Deux villes – deux fleuves “ – „Zwei Städte – zwei Flüsse“ organisiert und auch vom Deutsch-Französischen Jugendwerk gefördert, daher stand das Programm in Roanne ganz im Zeichen des die Stadt und die Gegend prägenden Flusses Loire. So wurde gemeinsam mit den französischen Austauschpartnern der Loirekanal und der alte Loirehafen von Roanne erkundet, wobei sogar ein als Hausboot umgebauter historischer Lastkahn besichtig werden konnte, und die Schülerinnen und Schüler erfuhren beim Besuch eines Vogelschutzgebietes mehr über die Flora und Fauna der „wilden“, naturbelassenen Loire. Darüber hinaus gab es als weiteres Highlight beim Ausflug nach Lyon eine Flusskreuzfahrt zum Zusammenfluss von Rhône und Saône zu genießen.
Natürlich durften auch Einblicke in den französischen Schulalltag nicht fehlen, und alle Teilnehmer konnten am Ende der Woche über ganz individuelle Erlebnisse in den Gastfamilien berichten.
Die geknüpften Freundschaftsbande können bald weiter gestärkt werden, denn der Gegenbesuch der Franzosen in Landshut steht bereits kurz bevor. Vom 19. bis zum 26. April wird dann die Isar im Mittelpunkt des Programms stehen und die in Frankreich und Deutschland gemeinsam erarbeiteten Präsentationen zum Projektthema „Deux villes – deux fleuves“ werden am Ende dieser Woche auch beim Tag der Offenen Tür des Hans-Carossa-Gymnasiums am 24. April zu bewundern sein.







