Hass und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit sind in unserer Gesellschaft eng mit einem problematischen Demokratieverständnis verbunden.
Nicht zuletzt aus diesem Grund und angesichts der akuten Gefährdung unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung hat sich die AG Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage vor wenigen Wochen umbenannt: Sie möchte nun mit der Bezeichnung AG Menschenrechte und Demokratie den tatsächlichen Herausforderungen für ihre Arbeit treffender Rechnung tragen. Um die Bedeutung der Schule als wichtigem Lernort für eine echte demokratische Haltung konstruktiv sichtbar zu machen, hat die AG Ende März daher als erste Aktion einen ganztägigen Workshop für Schüler der achten bis elften Klassen veranstaltet, der genau dies, nämlich die Möglichkeiten einer demokratischen Partizipation an der Schule zum Thema gemacht hat. In verschiedenen Einheiten reflektierten die rund 35 Teilnehmer aktiv zunächst wesentliche Grundlagen einer gelebten Demokratie. Im zweiten Teil setzten sie sich dann mit den verschiedenen konkreten Möglichkeiten der Mitgestaltung und Mitbestimmung auseinander, etwa dem Klassenrat, der Verfassungsviertelstunde und besonders der notwendigen Öffnung der SMV für alle engagierten Schüler. Die Arbeit dieses Tages soll den Ausgangspunkt für eine ernsthafte Weiterentwicklung des HCG als eines Lernorts des demokratischen Miteinanders bilden.









