Die ehrwürdige Heilig Kreuzkirche am Hans-Carossa-Gymnasium verwandelte sich am Freitagvormittag in einen lebendigen Konzertsaal.
In drei aufeinanderfolgenden Konzerten begeisterte das Nachwuchssinfonieorchester unter der Leitung von Musiklehrer Bernhard Werthmann über 500 Dritt- und Viertklässler aus den Grundschulen Landshut-Berg, Carl-Orff, Karl Heiß, Marlene-Reidel, St. Peter und Paul und Altdorf. Unter dem generationenübergreifenden Motto „Orchester – für Jugendliche und welche, die einmal jung waren!“ boten die Musiker ein Programm, das die jungen Zuhörer von der ersten Minute an in seinen Bann zog.
Getreu dem Ziel, spielerisch und ungezwungen erste Berührungspunkte mit einem klassischen Ensemble zu schaffen, wurden die Kinder aktiv in das Geschehen eingebunden. Dirigent Bernhard Werthmann verstand es geschickt, die Neugier der Schüler zu wecken und sie aktiv miteinzubeziehen.
Musikalisch bot der Vormittag eine beeindruckende Bandbreite. Mit Dmitri Schostakowitschs berühmtem „Jazz-Walzer Nr. 2“ wurde den Schülern ein eleganter Klassiker präsentiert, während Karel Svobodas nostalgische Filmmusik zu „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ für eine fast magische Stimmung sorgte. Dass ein Orchester auch andere Töne anschlagen kann, bewiesen die Musiker mit Michael Jacksons Kult-Hit „Thriller“, der die Konzerte auch eröffnete. Den schwungvollen Höhepunkt bildete schließlich die stimmungsvolle Nummer „YMCA“ von den Village People, die die Aula mit der berühmten „vier Buchstaben-Choreografie“ in Schwingung versetzte.
Die Konzerte waren erneut eine wunderbare Gelegenheit, junge Talente für die Welt der Instrumente zu begeistern und die Hemmschwelle zur klassischen Musik abzubauen.