Von Montag, den 9. Februar, bis Mittwoch, den 11. Februar 2026, gab es für die vier sechsten Klassen jeweils eine Doppelstunde der besonderen Art.
Hinter dem Pult im Musiksaal stand nicht wie gewöhnlich ein Lehrer, sondern insgesamt elf Schülerinnen und Schüler der 10c: Simon Birzer, David Borrmann, Carl Engels, Sami Kiarass, Noah Koch, Theresa Kühbeck, Sofia Lindinger, Lukas Matulla, Nelia Pöll, Aaron Rock, Bruno Schöfbeck.
Der Grund für diesen Rollentausch war das sogenannte „Netzgänger-Projekt“, bei dem Schüler älterer Jahrgangsstufen ihre Erfahrungen mit internet- und handyspezifischen Themen an die Sechstklässler weitergeben sollen. Dieser Peer-to-Peer-Ansatz birgt den großen Vorteil, auf dem neuesten Stand der Entwicklungen zu sein, da die unterrichtenden Schüler in diesen Bereichen stets bestens informiert sind. Von Frau Gehring und Herrn Laumann wurden lediglich die organisatorischen Rahmenbedingungen geschaffen, für die inhaltliche Umsetzung waren die Schüler zuständig.
Es gab viele interessante Tipps zu Einstellungen in Social-Media-Profilen, dem Veröffentlichen bzw. Verbergen persönlicher Angaben und Hinweise zur Sichtbarkeit von Posts. Besonders beim Thema „Cybermobbing“ wurde angeregt diskutiert. Die benötigten Unterrichtsmaterialien (Videos, PowerPoint, Arbeitsblätter) wurden von den Schülern hervorragend vorbereitet, um die Inhalte anschaulich zu präsentieren. Die zahlreichen Meldungen aus der Klasse wurden erstaunlich souverän moderiert. Das Netzgänger-Projekt darf - wie in den Vorjahren - als sehr gelungen bezeichnet werden. Hierzu werden ab Herbst wieder neue Schüler höherer Jahrgangsstufen gesucht, die Erfahrungen sammeln wollen, als Lehrer vor einer Klasse zu stehen. Meldungen nehmen die beiden betreuenden Lehrkräfte gerne entgegen.