Vor Kurzem nahmen Schüler aus der Mittelstufe und Studierende der Fachakademie Seligenthal an einem Workshop auf der Burg Trausnitz teil.
Sie erhielten eine kurzweilige Einführung über die Wirksamkeit von hochadeligen Frauen aus dem 15. Jahrhundert und lernten, wie diese klug und geschickt den Ausbau ihrer Dynastien vorantrieben, auch wenn die ihnen zugewiesene Rolle sie scheinbar stark einschränkte.
Die Bayerische Schlösser- und Seenverwaltung initiierte vor einem Jahr den Ausstellungsreigen „Wirksam. Frauennetzwerke der Hohenzollern im Spätmittelalter“, der insgesamt zehn Stationen von Bayern aus bis Berlin über Mantua umfasst. Die letzte Station ist die Burg Trausnitz in Landshut. Hierbei dürfen die Workshop-Teilnehmenden gemeinsam ein Vermittlungsprojekt gestalten, das in der Neuen Dürnitz der Burg präsentiert werden wird. Die Bayerische Sparkassenstiftung finanziert das geplante Ausstellungsstück, das sowohl der händischen Arbeit als auch den Einsatz von KI erfordert. Es wird ab dem 1. Mai zu sehen sein und kann auch über den Ausstellungszeitraum hinaus ausprobiert werden. Ein besonderer Dank geht an Frau Stephanie Gilles, die das Thema Fürstenhochzeiten anhand von ausgewählten Objekten der Kunst- und Wunderkammer anschaulich aufzeigte und für die Teilnehmenden den Bogen zur Ausstellung spannte.
Y. Löken