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2020AbiturHP
Die Corona-Pandemie und die damit einhergehenden Beschränkungen machten es den Organisator*innen aus dem Abiturjahrgang 2020, dem Elternbeirat und der Schulleitung am Hans-Carossa-Gymnasium nicht leicht, am 17. Juli 2020 die Vergabe der Abiturzeugnisse gebührend zu gestalten. Keiner der Verantwortlichen aber ließ sich vom Wunsch abbringen, dass die erfolgreichen Abiturient*innen gemeinsam mit ihren Eltern den krönenden Moment ihrer Schullaufbahn feiern können. Den feierlichen Auftakt für die Schüler*innen bildete ein privat organisierter, durch Stiftspropst Dr. Baur und Pfarrerin Leitenberger einzig für sie abgehaltener ökumenischer Gottesdienst in Sankt Jodok. Danach fanden sich die 93 Abiturient*innen zusammen mit ihren Eltern, einigen Lehrkräften sowie mit Ludwig Zellner, der die Stadt Landshut als Ehrengast vertrat, in der mit Blumen, Luftballons und Girlanden geschmückten Turnhalle des Gymnasiums ein - dem Hygienekonzept zufolge in zeitlich gestaffelter Weise, durch unterschiedliche Eingänge und natürlich mit Masken. Ausreichend Abstand zu den anderen Familien wurde durch „Sitzinseln“ gewährleistet.
Vor der feierlichen Zeugnisverleihung bedankte sich Schulleiter Markus Heber namentlich bei Vreni Hillebrand und Matthias Keck, die während der vergangenen Tage durch den Entwurf eines detaillierten Hygienekonzepts maßgeblich dazu beigetragen hatten, dass die Zeugnisverleihung für alle gemeinsam in einem würdigen, persönlichen Rahmen möglich wurde. Statt einer ausführlichen Abiturrede gab er seinen scheidenden Schützlingen im Rahmen einer kurzen PowerPoint-Präsentation unter anderem einen letzten schulischen Ratschlag mit auf den Weg: Getreu dem bereits von den Sieben Weisen im antiken Griechenland formulierten Motto „Nichts im Übermaß“ gelte es auch im zukünftigen Leben stets, um die richtige Mitte zwischen einem Zuviel und einem Zuwenig zu ringen. Dieses Maß möglichst oft und sicher zu erreichen sei ein Zeichen von Reife. In Vertretung der Stadt Landshut sprach auch Ludwig Zellner, ein ehemaliges Mitglied der Schulleitung, ein Wort der Begrüßung und des Dankes.

Danach wurden die einzelnen Abiturientinnen und Abiturienten namentlich aufgerufen, um vom Schulleiter und der Oberstufenkoordinatorin, Frau Ursula Pongratz, die Zeugnisse zu empfangen. Alle konnten sich ein persönliches Aufgangslied aussuchen, zu dem sie nach vorne auf die Bühne kamen und die letzten Sekunden vor dem offiziellen Ende ihrer Schulzeit zelebrierten. Als Jahrgangsstufenbeste wurden Tobias Arnold, Isabella Stopfer und Felix Baierer geehrt. Alle drei erhielten auch das damit verbundene Ferdinand-Kern-Stipendium. Tobias Arnold und Isabella Stopfer wurden zudem mit der Carossa-Medaille ausgezeichnet. Der Preis der Freunde des Hans-Carossa-Gymnasiums ging an Tobias Arnold für Bestleitungen in Griechisch und Felix Baierer für Bestleistungen in Latein. Im Rahmen der Feier wurden zudem noch diverse weitere Preise für besondere Leistungen in einzelnen Fächern oder für die Schulgemeinschaft verliehen. Anders als der Schulleiter verzichteten die Abiturient*innen auf offizielle Abschiedsworte am Ende der Zeugnisverleihung.
Diese sollten anschließend in privatem Rahmen nachgeholt werden. Denn nach der Zeugnisverleihung folgte ein Teil der Gäste der Einladung des Abiturfeierkomitees und kam in die Tafernwirtschaft Schönbrunn. Dort aßen sie nicht nur gemeinsam, sondern genossen vor allem auch Musikbeiträge von Schülerseite - so ein Saxophonspiel von Luzia Wandinger und eine Choreinlage durch Tabea Parthe, Vreni Hillebrand, Katja Haltenberger und Mirjam Bitzinger - und drei Reden von Abiturienten. Max Reinhart setzte sich in seiner Ansprache unter dem Titel „Was bringt uns die Schule?“ mit seinen vergangenen 12 Jahren auseinander. In seinem „Gedicht über die Schule“ sprach Louis Gerkensmeyer über die für ihn „schöne Schule“. Darüber, wie prägend der nun zu Ende gegangene Lebensabschnitt für jeden Einzelnen aus dem Jahrgang sein wird, redete der Stufensprecher Matthias Keck. Ein abrundendes Ende fand der Abend durch den Auftritt der Schülerband „Aloha Dudes“, bestehend aus den beiden Abiturienten Louis Gerkensmeyer und Finn Stanglmeier sowie Paolo Temporale aus der Q11. Damit nahm ein den Umständen angepasster, dennoch für alle Beteiligten würdiger und unvergesslicher Tag sein Ende und entließ die Q12 des Hans-Carossa-Gymnasiums in eine hoffentlich selbstbestimmte Zukunft.

Foto: Rares Soloveiu

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